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Tachymetrische Vermessung



  • Mit einem Tachymeter kann man Horizontalrichtungen, Vertikalwinkel und die Schrägstrecke vermessen, die Entfernungen werden durch Laser Distanz Messung ermittelt, so erfassten Messpunkte werden direkt an einen angeschlossenen Rechner übertragen und durch ein CAD Program graphisch dargestellt

    Phogrammetrie dient zur Erfassung und Vermessung von Objekten mit Hilfe von Bildern. Um ein Gebäude oder einen Gegenstand räumlich zu vermessen, wird er aus möglichst unterschiedlichen Richtungen mit einer kalibrierten Kamera fotografiert. So entstandene Aufnahmen werden auf einen Rechner übertragen, wo anschließend eine Software alle 3D-Koordinaten ermittelt und die Bilder entzerrt

    Wir verfügen über zahlreiche kalibrierte Kameras (durch das kalibrieren werden Parameter einer Kamera bestimmt, was ermöglicht Verzerrungen eines Bildes zu entzerren), und Bearbeitungsprograme, die uns ermöglichen schwierigsten Objekte mit größter Präzision zu vermessen

Die in Form eines Kreuzes um eine Rotunde von über 13m Durchmesser in 1107 errichtete Kirche auf dem Krukenberg in Helmarshausen wurde 1126 fertiggestellt und geweiht.
Nach 1617 verfiel die Burg allmählich, große Teile wurden später zur Materialgewinnung abgebrochen.

Ein so kompliziertes Objekt zu Vermessen und zeichnerisch darzustellen kann nur mit Hilfe modernsten tachymetrischen digitalen laser-gestützter Geräten bewältigt werden.
Für diese Aufnahmen wurden mehrere hundert Messpunkte aufgenommen. Mit Hilfe der Koordinaten dieser Punkte konnte in einem CAD Programm ein 3D-Modell aufbaut werden, welches in späteren Schritten die Grundlage zur Generierung von Ansichten, Schnittem und Modellen bildete.



Bei den meisten Kirchen bei denen Restaurierungsarbeiten anfallen, fehlt es an guter Dokumentation.
Hinzu kommt, dass eine Kirche im Laufe des Jahrhunderts vielen Änderungen und deutlichen Verformungen unterliegt.

Darum besteht bei komplexen Restaurierungsarbeiten fast immer ein Bedarf nach verformungsgerechten Aufmaß sowie Fotodokumentation.

Die Pfarrkirche St. Vitus entstand in der Mitte des 13. Jh. als kleiner zentralistischer Gewölbebau auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes. Sie beherbergt wertvoller Malereien aus dem 1. Viertel des 16. Jh.





Bei der Goldenen Tafel handelt es sich um einen spätmittelalterlichen Flügelaltar. Sie besteht aus zwei Teilen: einer um 1220 entstandenen Predelle und einem dreiteiligen Flügelretabel (um 1420). Bei geöffneten Flügeln erreicht sie eine Länge von 5,50 m.

Von 1200 bis 1650 prägte sie das innere Erscheinungsbild des Mindener Doms. 1656 wurde sie durch einen neuen Altar ersetzt und landete anschließend in einem Lagerhaus.
Das Holz und die Bemalung haben unter den vielen Jahrhunderten gelitten, einzelne Figuren gingen verloren. 1909 wurde die Goldene Tafel an das Bode-Museum in Berlin verkauft.

Nachdem Versuche eines Rückkaufs der Originaltafel vom Bode-Museum in Berlin gescheitert waren, entschieden sich die Mindener 1999 für die Rekonstruktion der Tafel. An der Rekonstruktion war neben unserem Büro auch die Paderborner Firma Ochsenfarth Restaurierungen beteiligt.
Unser Büro hat anhand alter Fotografien eine 1:1 Handzeichnung der Goldenen Tafel gefertigt, die später von der Firme Ochenfarth digitalisiert wurde.





Photogrammetrischer Aufmaß der historischen Orgel von Johann Patroclus Möller in der Abtei Marienmünster.

Bei der von Johann Patroclus Möller in Marienmünster geschaffenen Orgel (1736 bis 1738) handelt es sich um eine der größten und klangschönsten Barock-Orgeln der Westfalen. Bemerkenswert ist insbesondere, dass das Pfeifenwerk zu mehr als 80 Prozent im Originalzustand erhalten geblieben ist.

Vor der bevorstehender Restaurierung hat unser Büro den damaligen Zustand der Orgel für eine Archivierung erfasst.
Mit der Hilfe mehrerer orientierten Fotos war es möglich, die fließende, bewegliche, barocke Form zu entzerren und anschließend digital zu zeichnen.





Der Neptunbrunnen entstand um 1590 für die bischöfliche Residenz in Schloss Neuhaus. Aufgrund des Umbaus der gesamten Schlossanlage wurde er 1730 abgebaut und auf dem Domplatz wieder aufgestellt.

Am Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Neptunbrunnen völlig zerstört. Im Jahr 1978 fand man bei Bauarbeiten zahlreiche Fragmente des zerstörten Neptunbrunnens wieder.

Eine Bürgerinitiative beabsichtige den Brunnen zu rekonstruieren und auf dem Schlosshof wieder aufstellen.

Anhand der noch reichlich erhaltenen Originalteile und dem vielen Bildmaterial konnte unser Büro eine 3D-Rekonstruktion des Neptunbrunnens anfertigen.
Alle Fundstücke wurden tachymetrisch präzise vermessen und mit CAD in ein 3D-Modell umgewandelt.



An die historischen Stadtbefestigungen in Paderborn erinnern heute nur noch einige Türme und Mauerreste.

Der Hopei-Turm an der Jesuitenmauer war ursprünglich sehr geschädigt. Sein Mauerwerk war stark angegriffen, es hatten sich Risse gebildet, einzelne Steine des Turms mussten ausgetauscht werden, und am Ende der Sanierung war der Turm verputzt worden.

Bevor die Sanierungsarbeiten begannen, wurde unser Büro damit beauftragt, eine Dokumentation des Hopei-Turms in Form einer Foto-Wandabwicklung zu erstellen.

Bei der Abwicklung eines runden Objektes wird seine Außenhülle auf eine zweidimensionale Ebene ohne innere Formverzerrung aufgeklappt, so dass man die gesamte Oberfläche auf einen Blick sehen kann. Mit unseren kalibrierten Kameras, einem Entzerrung-Programm von ELCOVISION und entsprechender CAD Software kann unser Büro auch eine solch schwere Aufgabe mit großer Präzision durchführen.